- Durchflußkontrolle - 
SFK-K45PS-005-TA8V4d
Die Einsatzbereiche des Schmierstellenüberwachungssensors finden sich überall dort, wo ein Schmiermittelverlust zu kostenintensiven Schäden an Maschinen oder zu produktionsbelastenden Stillstandszeiten führt.
Diesem kann durch den Einsatz solcher Produkte vorgebeugt werden. Die Meldung des Sensors, ob das Schmiermittel gefördert wurde, kann in einer Überwachungseinheit mit dem Steuersignal der Pumpe verglichen werden und gibt somit Aufschluß, ob die Dosierung auch an der Schmierstelle angekommen ist. Dieses Quittungssignal entfällt auch bei Störungen wie z. B. Bruch der Zuleitung, Lufteinschlüssen bei kleinen Fördermengen und Verstopfung.
Der neu entwickelte Schmierstellenüberwachungssensor ermöglicht eine komfortable und eindeutige Erkennung, ob das vom Zumeßventil dosierte Schmiermittel zur Schmierstelle gefördert wurde. Durch den Einsatz eines dynamischen Meßprinzips lassen sich bei Schmierölen auch kleinste Dosiermengen ab 5 mm³ einwandfrei erfassen. Das kombinierte Verfahren (Gebrauchsmusterschutz Nr.: G 29709860.8) aus der mechanischen Bewegung eines Meßkolbens und der berührungslosen optoelektronischen Auswertung seiner Beschleunigung garantiert die extrem kurze Rückstellzeit des Sensors. Taktraten bis zu 2 Hz sind dadurch problemlos realisierbar.
Die mechanische Ausführung des Gerätes ist für die rauhen Umweltbedingungen im Maschinenbau entsprechend ausgelegt. Das dickwandige Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium, mit dem die Stahl-Eingangsverschraubungen verstiftet sind. Die Auswahl geeigneter Einzelkomponenten in Verbindung mit dem Polyurethan-Vollverguß sichern die hohe Schutzart IP-67 des Produktes.
Die Montage des Sensors erfolgt mit wenigen Handgriffen. Es wird nur die Zuleitung vor der zu überwachenden Schmierstelle aufgetrennt und mit den M8 Verschraubungen am Gerät befestigt.
Alle elektrischen Daten entsprechen dem heute üblichen Industriestandard in der Sensorik. Spannungsversorgung 10 ... 36 Vdc, max. Ausgangsstrom 200 mA dauerkurzschlußfest, integrierte Impulsverlängerung auf 50 ... 60 ms für SPS-Anwendungen. Überspannungs- und Verpolungsschutz sind genauso serienmäßig integriert, wie die Funktionsanzeigen für Betrieb und Ausgangssignal. Für ein servicefreundliches Handling ist der elektrische Anschluß mit einem dreipoligen Steckverbindersystem ausgerüstet. Die passenden Kabelkupplungen aus dem Zubehörprogramm beinhalten serienmäßig einen PU-Mantel, um hohe Standzeiten zu erreichen.
Sensor-Maßbilder:


Anwendungsphoto

Überwachung von zähen Medien, wie z. B. Fette der NLGI-Klasse
SFK-K45PS-005-TA8V6s
Für die Kontrolle der Schmierstoff-Förderung in Dosieranlagen mit dicken Fetten entstand aus dem Wirkprinzip des dynamischen Sensors eine statische Variante, die in der Lage ist ein Dosiervolumen ab 50 mm³ im Sekundentakt zu quittieren. Die anderen technischen Daten dieses Gerätes sind prinzipiell mit den vorher genannten identisch, nur daß die Adaptierung der Zuleitung auf allgemeinen Kundenwunsch durch eine M10-Verschraubung für ein 6 mm Rohr ausgelegt wurde.
Das statische Verfahren ist überall dort vorteilhaft, wo zähe Medien mit geringen Druckanstiegsgeschwindigkeiten gefördert werden.
Durchflußkontrolle unter extremen Bedingungen

Für eine Anwendung mit einem Druck von 300 bar im Fördersystem entstand ein neuer Prototyp, der als Schlauchbruchkontrolle fungiert. Das nach dem Schwebekörperprinzip funktionierende Gerät wertet die Flußgeschwindigkeit des Mediums aus und quittiert eine vorgewählte Menge. Bei Defekten in der Zuleitung sinkt diese und somit entfällt das Signal. Die Anbindung des Sensors erfolgt über Ermeto-Verschraubungen für 25 mm Leitungen. Auf der elektrischen Seite steht eine Sensortypische Schnittstelle zum Anschluß an eine SPS zur Verfügung.